Lust am Leben

4.03.2007 - Das erste Mal tat's noch weh

Definiere einen (eigentlich) wunderschönen Abend...

 

In der Sekunde, wo Du mit der Schönheitspflege fertig bist und Dir die Star Wars Triologie eingeworfen hast, klingelt es an der Tür...

 

Und die Treppen empor steigt ein Mann, den Du nicht von der Bettkante schubsen würdest... er lächelt Dich an und beim Kuscheln auf dem Sofa (Star Wars läuft noch immer, weil er auch darauf steht) fühlst Du Dich wohler als je zuvor...

 

Dann gehst Du mit ihm Essen. Er rückt Dir den Stuhl zurecht ist aufmerksam und zusammen wählt Ihr das Essen Eurer Wahl. Ein Genuß... mit den Augen im Blickfeld.

 

Der nächste Schritt ist ein Lokal in dem man Wasserpfeifen mit Minze raucht.... und Ihr vergesst die Zeit. Ihr unterhaltet euch gut und irgendwann geht Ihr zusammen tanzen.

 

Im Eingang warten bereits Freunde von ihm, er stellt euch vor und Du gehst mit ihm nach einem kurzen Zeitraum weiter in die Tanzarena.

 

Und dort bestellt er ein Bier und... einen Kurzen (!!!) ... hmmm...

Nach ein paar Tänzen fragst Du ihn, warum seine Kumpels nciht nachgekommen sind... er zuckt die Schultern und geht mit Dir in den Vorraum... Wo sie aber nicht mehr sind.

 

Also setzt Ihr euch und redet ein wenig.... Du schaust so hin und her.. suchst noch seine Freunde und merkst.. wie er eine Richtung fixiert... Also schaust Du auch noch dort hin und siehst, wie eine Frau ihn heranwinkt.... Der Blick hinter ihn zeigt Dir, dass dort niemand anderes ist, den sie gemeint haben könnte...

 

Auf einmal schaut er sehr komisch aus... Deine Frage, was denn wäre... beantwortet er mit Übelkeit... nach 4 Minuten will er gehen...

 

Bei Dir zu Hause angekommen stellt er fest, dass es besser für alle Beteiligten wäre, wenn er allein nach Hause gehen würde...

 

Und er geht allein... (sind ja nur 200 m)

 

Was war das Problem ?

 

Die Rose, die Du ihm in einem romantischen Anfall geschenkt hast und die wahrscheinlich immer noch auf dem Rücksitz seines Wagens liegt ?

Das wunderschöne Beisammensein, dass Du vielleicht anders empfunden hast, als er ?

Seine Freunde, die ohne ein Wort gegangen sind ?

Die Frau, die ihm zugezwinkert hat ?

 

Oder der Abend vor 3 Tagen, als die Ungeduld mit Dir durchgegangen ist oder Deine Stärke (oder Lust oder Dein Gewicht.. etc...) etwas in ihm ausgelöst haben, dass es verhinderte, eine Liebesnacht mit Dir zu verbrigen ? (So vermutest Du es zumindest, denn Du kannst Dich nicht erinnern und er will dazu nichts mehr sagen).

 

Also sitzt Du hier um 4 Uhr morgens.... Trinkst den restlichen Wodka ... und wünscht Dir ... er wäre hier... Du wünscht Dir, dass er Dich in den Arm nimmt und Dir erklärt, was genau vorgefallen ist...

 

Aber was ist, wenn ihm wirklich nur schlecht war ?

 

 

 

 

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Ein schwarzes Schaf... das auch nicht mit den Wölfen heult...

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